Profi-Tipp:
Rinderbraten entwickelt sein volles Aroma durch langsames Schmoren.
Je niedriger und gleichmäßiger die Hitze, desto zarter wird das Fleisch.
Durch das anschließende Ruhen kann sich der Fleischsaft optimal im Braten verteilen.
1
Braten anbraten:
Den Rinderbraten kräftig mit Salz und Pfeffer würzen.
In einem Bräter etwas Öl stark erhitzen und das Fleisch von allen Seiten
insgesamt etwa 10 Minuten scharf anbraten, bis sich eine kräftige Kruste bildet.
Anschließend das Fleisch aus dem Bräter nehmen und kurz beiseitestellen.
2
Saucenbasis vorbereiten:
Zwiebeln und Knoblauch im Bratfett glasig dünsten.
Das Tomatenmark hinzufügen und kurz mitrösten,
damit sich die Röstaromen entfalten.
Mit dem Rinderfond ablöschen und die Lorbeerblätter hinzufügen.
Anschließend den angebratenen Braten wieder in den Bräter legen.
3
Braten schmoren:
Den Bräter in den vorgeheizten Ofen bei etwa 160 °C stellen
oder alternativ auf dem Herd auf kleinster Stufe schmoren lassen.
Das Fleisch etwa 2 bis 2,5 Stunden langsam garen,
bis es butterzart ist und sich leicht schneiden lässt.
4
Ratatouille-Gemüse zubereiten:
Während der Braten schmort das Gemüse vorbereiten.
Champignons und Zucchini in einer Pfanne kräftig anbraten,
damit sich Röstaromen bilden.
Anschließend die stückigen Tomaten hinzufügen,
mit Kräutern der Provence sowie Salz und Pfeffer würzen
und etwa 15 Minuten leicht einköcheln lassen.
5
Kartoffeln garen:
Die geschälten und geviertelten Kartoffeln in einem Topf mit Salzwasser
etwa 20 Minuten kochen, bis sie weich sind.
Anschließend abgießen und warm halten.
6
Rahmsauce fertigstellen:
Den Braten aus dem Topf nehmen und in Alufolie etwa 10 Minuten ruhen lassen.
Den Schmorsud durch ein Sieb gießen oder alternativ die Zwiebeln mit einem
Stabmixer pürieren.
Anschließend die Sahne einrühren, die Sauce kurz aufkochen lassen
und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
7
Anrichten:
Den Rinderbraten in feine Scheiben schneiden.
Zusammen mit der Rahmsauce, dem Zucchini-Pilz-Ratatouille
und den Kartoffeln auf Tellern anrichten und sofort servieren.
FITSCH-KITCH Beilagen-Tipps:
Alternativ zu den Salzkartoffeln passen hervorragend klassische Kartoffelknödel
oder Semmelknödel, um die Rahmsauce perfekt aufzunehmen.
Auch Spätzle oder Dinkelnudeln sind eine hervorragende Ergänzung zu diesem Gericht.
Gesundheits-Check:
Dieses Gericht liefert hochwertige Proteine aus der Rinderschulter bzw. Keule
und eine hohe Nährstoffdichte durch das Ratatouille-Gemüse.
Durch das langsame Schmoren bei niedriger Temperatur bleiben die natürlichen
Aromen besonders intensiv, ohne dass künstliche Geschmacksverstärker notwendig sind.
by FITSCH-KITCH